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| Unser besonderer Film-Tipp |
franz. Original m.U. ZIEMLICH BESTE FREUNDE (F 2011) |
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Genre: Komödie
FSK ab 0 Jahren
Dauer: 110 Minuten
mit deutschen Untertiteln
Filmtrailer: franz. Original m.U. ZIEMLICH BESTE FREUNDE Trailer
5. Spielwoche im Reginakino
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A la suite d’un accident de parapente, Philippe, riche aristocrate, engage comme aide à domicile Driss, un jeune de banlieue tout juste sorti de prison. Bref la personne la moins adaptée pour le job. Ensemble ils vont faire cohabiter Vivaldi et Earth Wind and Fire, le verbe et la vanne, les costumes et les bas de survêtement… Deux univers vont se télescoper, s’apprivoiser, pour donner naissance à une amitié aussi dingue, drôle et forte qu’inattendue, une relation unique qui fera des étincelles et qui les rendra… Intouchables. |
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Diesen Film zeigen wir in folgenden Wochen:
  02.02.2012 bis 08.02.2012
| Do, 02.02. |
Fr, 03.02. |
Sa, 04.02. |
So, 05.02. |
Mo, 06.02. |
Di, 07.02. |
Mi, 08.02. |
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18:45 |
Die Spielzeiten für den Film " Die große Passion" finden Sie hier in Kürze
Dreiviertelmond (D 2011) |
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Genre: Gute Unterhaltung
FSK ab 6 Jahren
Dauer: 94 Minuten
Unser Film zum Filmcafe am Mittwochmorgen 11.1.2012 ab 10:30 Uhr
Regie: Christian Zübert Darsteller: Elmar Wepper, Katja Rupé, Mercan Türkoglu
Filmtrailer: Dreiviertelmond Trailer
17. Spielwoche im Reginakino
Ein Film, der durch seine heiteren Elemente, die im Leben von Hartmut Mackowiak entstanden Lebenslagen, befreiend auflöst und damit den Zuschauer einläd, auf die Seite des Glücklicherseins und Werdens zu treten. |
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Hartmut Mackowiak, Nürnberger Taxifahrer, steht unter Schock. Seine Frau verlässt ihn nach 30 Ehejahren für einen anderen Mann. Plötzlich muss er sein Leben noch einmal vollkommen neu ordnen und dabei hat der mürrische Taxifahrer doch am liebsten seine Ruhe und verschanzt sich hinter einem Panzer aus Vorurteilen, Selbstgenügsamkeit und skeptischer Ablehnung gegenüber allem Fremden und Neuen. Da passt es ihm auch gar nicht, dass plötzlich die 6-jährige Hayat mutterseelenallein in seinem Taxi auftaucht, kein Deutsch spricht und nun auf seine Hilfe angewiesen ist. Alle Versuche, sie los zu werden, scheitern. Und obwohl er gerade seine Frau zur Rückkehr bewegen will, macht er sich schließlich auf die Suche nach Hayats Mutter. Dabei dämmert es ihm: Vielleicht ist es nicht er, der Hayat hilft, sondern sie ihm... |
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Diesen Film zeigen wir in folgenden Wochen:
  02.02.2012 bis 08.02.2012
| Do, 02.02. |
Fr, 03.02. |
Sa, 04.02. |
So, 05.02. |
Mo, 06.02. |
Di, 07.02. |
Mi, 08.02. |
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11:00
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Der Gott des Gemetzels (F 2011) |
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Genre: Gute Unterhaltung
FSK ab 12 Jahren
Dauer: 79 Minuten
Der neue Polanski ist fast ein Woody Allen. Bei diesem humorigen Quartett-Spiel stellt sich selbstverständlich die Frage, wer wen sticht.!? Mit ausgezeichneter Besetzung, ein Fest für Freunde intelligenter Unterhaltung.
Regie: Roman Polanski Darsteller: Christopher Waltz, Jodie Foster, Kate Winslet, John C. Reilly
Filmtrailer: Der Gott des Gemetzels Trailer
11. Spielwoche im Reginakino
Hinter dem wunderbar ironischen Titel GOTT DES GEMETZELS verbirgt sich eine herrliche Gesellschaftskomödie. Roman Polanskis Kammer-Quartett mit zwei New Yorker Elternpaaren, die zivilisiert die Prügelei ihrer Söhne klären wollen, war bei der Weltpremiere in Venedig ein sehr unterhaltsamer Lacherfolg, noch bevor bei fortschreitender Entwicklung unter Alkoholeinfluss die letzten Masken fielen. Christoph Waltz spielt mit wenig zurückhaltender Ironie seiner aalglatten Anwaltsfigur tatsächlich etablierte Weltstars wie Jodie Foster, Kate Winslet und John C. Reilly an die fein dekorierte Wand. |
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Das zugrunde liegende Theaterstück von Yasmina Reza, das auch in Deutschland schon zu sehen war, lässt unterschiedliche Charaktere aufeinanderprallen und zurückgehaltene Wahrheiten entgleiten. Obwohl die Eltern des Täters, Nancy und Alan (Winslet, Waltz), eigentlich schon aus der Tür raus sind, will man noch einen Kaffee trinken. Dazu gibt es selbstgemachten Kuchen von Penelope (Foster) und Streit. Kleine Spitzen schleichen sich in die bemüht freundlichen Sätze, die Masken des zivilisierten Umgangs verrutschen zusehends, obwohl Michael (Reilly) geradezu mitleiderregend alles ausgleichen will. War der Stock, der zwei Zähne kostete, eine Waffe? Und hat das Kind von Nancy und Alan vielleicht echte Probleme? Alan sagt geradeheraus, sein Sohn sei ein Verrückter, dem könne man nicht helfen. Aber Formulierungen eines absichtlichen Angriffs verbittet er sich, wenn es sein Handy erlaubt. Denn parallel muss der Anwalt die Krise eines Pharma-Unternehmens managen, deren Blutdruck-Medikament ein paar Opfer zuviel gefordert hat. Dass ausgerechnet Michael Mutter gerade dieses Medikament nimmt, gehört zu den vielen humoristischen Volltreffern des Skripts. Ein Treffer ist es auch, wenn Nancy in hohem Bogen auf Penelopes geliebte Teetable-Kunstbücher kotzt. War Penelopes Kuchen schuld? Aber keine Angst: Kotzen auf Kokoschka ist neben dem grunzenden Lachen von Waltz ein seltener Moment groben Humors in diesem gefährlichen Feld scharfer Wort-Spitzen. Zuerst bricht die Solidarität der Ehepartner auf, dann sorgt ein alter Scotch für einen Männerbund und alle verbünden sich gegen einen als Alans Handy endlich in der Blumenvase versenkt wird.
Ob wir tatsächlich alle Tiere oder Egoisten sind und ob Männer sich auf den John Wayne-Typus reduzieren lassen, bleibt offen und diskutabel. Derweil macht diese überraschende Enthüllung wahrer Persönlichkeitszüge durchgehend viel Spaß. |
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Diesen Film zeigen wir in folgenden Wochen:
  02.02.2012 bis 08.02.2012
| Do, 02.02. |
Fr, 03.02. |
Sa, 04.02. |
So, 05.02. |
Mo, 06.02. |
Di, 07.02. |
Mi, 08.02. |
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11:00
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17:00 |
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Sommer der Gaukler (D 2011) |
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Genre: Komödie
FSK ab 6 Jahren
Dauer: 100 Minuten
Ein farbenprächtiges, verrücktes und mutiges Spektakel. Unser Filmkaffee Film am Mittwoch 8.2.2012 Beginn ab 10:30 Uhr
Regie: Marcus H. Rosenmüller Darsteller: Max von Thun, Lisa Maria Potthoff, Nickolas Ofczarek, Maxi Schafroth, Anna Maria Sturm uva.
Filmtrailer: Sommer der Gaukler Trailer
8. Spielwoche im Reginakino
Die neue Komödie vom bayerischen
Kultregisseur Rosenmüller ist lustvoll und
spritzig inszeniert und strotzt vor pfiffigen
Ideen. Historische Ereignisse werden en
passant eingebunden und intelligent miteinander verknüpft. Max von Thun verkörpert die schillernde Gestalt des
Schikaneder mit einer Mischung aus gauklerischem Humor und intensiver Ernsthaftigkeit. Doch neben dem Schicksal des Theater-Paradiesvogels geht es hier vor allem um die Dorfbewohner, die die althergebrachten Klassen- und Standesgrenzen nicht mehr hinnehmen wollen. |
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Sommer 1780. Auf dem Weg nach Salzburg bleibt die Theatergruppe um Emanuel Schikaneder und seiner treuen Gattin und kreativen Unterstützung Eleonore mangels Geld, Ideen und Spielerlaubnis in einem kargen Bergdorf nahe der österreichischen Grenzehängen. Dort eskaliert gerade eine Auseinandersetzung der Bergleutemit dem geizigen Bergwerksbesitzer Paccoli der seineAngestellten aus Geldgier in schlecht gesicherte Stollen schickt und täglich das Leben der hart arbeitenden Männer aufs Spiel setzt.
Der Bergarbeiter Georg Vester aus dem Allgäu stolpert unversehens in die aufgeheizte Situation und wird für die einfachen Kumpel eine Art Heilsfigur. Schikaneder entdeckt in der sich anbahnenden Revolte schnell die Basis für ein neues Stück. Doch nicht nur die Bergarbeiter rebellieren, auch Schikaneders Ensemble geht wenig später auf die Barrikaden.
Eine kurzfristig anberaumte Freilichtaufführung der Truppe, zu der sich auch noch kein geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart ankündigt, führt zu heftigen Turbulenzen... |
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Diesen Film zeigen wir in folgenden Wochen:
  02.02.2012 bis 08.02.2012
| Do, 02.02. |
Fr, 03.02. |
Sa, 04.02. |
So, 05.02. |
Mo, 06.02. |
Di, 07.02. |
Mi, 08.02. |
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11:00 |
ALMANYA - Willkommen in Deutschland (D 2011) |
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Genre: Komödie
FSK ab 6 Jahren
Dauer: 97 Minuten
ALMANYA – WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND erzählt mit viel Humor und Einfühlungsvermögen die Geschichte von Hüseyin Yilmaz und seiner Familie, die ihre Heimat Türkei verlassen. - Aber wie verläuft das Leben, wenn man als 1.000.001 Gastarbeiter Ende der Sechziger Jahre nach Almanya kommt?
Der Zuschauer wird auf unterhaltsame Weise teilhaben, an einer Welt zwischen Orient und Okzident, an einer großen kultur- und generationenübergreifenden Familie. Vom „Wer früher stirbt ist länger tot“ – Produzent erscheint dieser gelungene Film voller Charme und Witz.
Darsteller: Aykut Kayacik, Denis Moschitto, Petra Schmidt-Schaller
Filmtrailer: ALMANYA - Willkommen in Deutschland Trailer
1. Spielwoche im Reginakino
In Zusammenarbeit mit der KEB Regensburg. |
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Bin ich Deutscher oder Türke? Das ist die Frage, die sich nicht nur der 6-jährige Cenk an seinem ersten Schultag stellt, als er beim Fußballspiel auf dem Schulhof weder von den türkischen noch den deutschen Mitschülern in die Mannschaft gewählt wird. Auch seine 25-jährige Cousine Canan steht zwischen diesen beiden Welten und weiß nicht, wie sie ihrer Familie erklären soll, dass sie mit ihrem englischen Freund ein Kind erwartet. Für Canans Großvater Hüseyin, der vor 45 Jahren nach "Almanya" kam, ist Deutschland jetzt längst zur Heimat der Familie geworden. Eines Abends beim Familientreffen überrumpelt er seine Lieben mit der überraschenden Nachricht, er hätte in der Türkei ein Haus gekauft und wolle nun mit allen Familienmitgliedern in seine alte Heimat reisen. Widerspruch duldet er nicht. Einige Tage später bricht die ganze Familie wohl oder übel in Richtung Türkei auf. Erinnerungen an die Zeit des Aufbruchs aus der alten Heimat werden lebendig und Cenk erfährt, wie sein Großvater in den 1960er Jahren als einer der ersten Gastarbeiter nach Deutschland kam, wenige Jahre später seine Frau Fatma und die drei Kinder zu sich holte und wie die Familie Deutschland als fremdes und faszinierendes Land erlebte. Doch dann nimmt die Reise eine unerwartete Wendung - und alle Familienmitglieder müssen sich die Frage nach ihrer Identität stellen. |
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Diesen Film zeigen wir in folgenden Wochen:
  02.02.2012 bis 08.02.2012
| Do, 02.02. |
Fr, 03.02. |
Sa, 04.02. |
So, 05.02. |
Mo, 06.02. |
Di, 07.02. |
Mi, 08.02. |
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20:00 |
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Die Höhle der vergessenen Träume (F / USA 2011) |
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Genre: 3D - Fassung
FSK ab 0 Jahren
Dauer: 90 Minuten
Bilder aus der legendären Chauvet Höhle im Süden Frankreichs, in der 30.000 Jahre alte Felszeichnungen gefunden wurden, die als älteste Kunstwerke der Menschheit gelten.
Regie: Werner Herzog
Filmtrailer: Die Höhle der vergessenen Träume Trailer
12. Spielwoche im Reginakino
Zuerst hatte Wim Wenders mit seinem Film PINA begonnen, die Möglichkeiten aufzuzeigen, die die 3D-Technik für einen Dokumentarfilm bietet. Herzog geht in seinem Film noch weiter. Extreme räumliche Erfahrungen werden hier möglich gemacht. Die Felszeichnungen und die Steinformationen erscheinen so nah, als wäre man selbst vor Ort. Bei der Betrachtung werden auch weitreichende Reflektionen über die Entstehung der Kunst möglich. So bezeichnet Herzog die Zeichnungen eines Rindes mit acht Beinen als Protokino – die Natur des Menschen, das Leben an sich. Diese Überlegungen führen zwar weit weg vom Ausgangspunkt der Dokumentation, doch gelingt durch die sprunghaften Gedankengängen eine Projektion die im Gedächtnis bleibt und so gelingt ein Dokumentarfilm mit Tiefenwirkung. |
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Ende 1994 wurde im Süden Frankreichs die Chauvet Höhle entdeckt, ein System aus Gängen und Räumen, dass durch einen Steinrutsch seit 30.000 Jahren von keinem Menschen betreten worden war. Schnell wurde klar, dass man es mit einer wissenschaftlichen Sensation zu tun hatte. Vor allem die zahlreichen Felszeichnungen faszinierten die Wissenschaftler und machten die Höhle zu einem begehrten Forschungsobjekt. Da durch die Öffnung der Höhle, das Betreten durch Lebewesen eine Luftdruckveränderung stattfindet, die Pilzbefall und im schlimmsten Fall die Zerstörung der Zeichnungen zur Folge haben kann, wurde die Höhle mit einer Stahltür versiegelt. Selbst die Forscher dürfen sie nur wenige Stunden betreten. Trotz dieser extremen Schutzvorkehrungen verwundert es nicht wirklich, dass es Werner Herzog gelungen ist, eine Drehgenehmigung für die Höhle zu erhalten. |
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Diesen Film zeigen wir in folgenden Wochen:
  02.02.2012 bis 08.02.2012
| Do, 02.02. |
Fr, 03.02. |
Sa, 04.02. |
So, 05.02. |
Mo, 06.02. |
Di, 07.02. |
Mi, 08.02. |
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11:00 |
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Diesen Film zeigen wir in folgenden Wochen:
  02.02.2012 bis 08.02.2012
| Do, 02.02. |
Fr, 03.02. |
Sa, 04.02. |
So, 05.02. |
Mo, 06.02. |
Di, 07.02. |
Mi, 08.02. |
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16:20 |
IMPORT - EXPORT - Ein Film der Reihe Kanon 99 (I 2007) |
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Genre: Filmklassiker
FSK ab 12 Jahren
Dauer: 141 Minuten
Nächster Kanon 99, am 13.2.12, um 19:30 Uhr.
Regie: Ulrich Seidl
Filmtrailer: IMPORT - EXPORT - Ein Film der Reihe Kanon 99 Trailer
Im Anschluß an den Film bietet Herr Dr. Hein wieder eine ausführliche Filmanalyse und lädt ein zum Gespräch. |
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Das radikalste Kino kommt derzeit aus Österreich. In den Filmen von Haneke, Seidl und Co. wird das (post-)moderne Leben wüster und entschiedener, ohne alle Scheu vor Tabus „erschlossen“ (wie Heidegger das einst nannte), als gewohnt All diese Filme spielen an einer inneren und/oder äußeren Grenze. Sie sind Zerreißproben: Was hält, was ist nur noch als Fragment und Fetzen da?! Von all den vielen radikalen Filmen ist Ulrich Seidls „Import – Export“ vielleicht der radikalste. Er zeigt eine Welt nach dem Kollaps des Kommunismus und der Implosion vertrauter Ordnungs- und Orientierungsmuster, im Osten wie im Westen. „Import – Export“, das verweist schon auf den neuen „Grenzverkehr“, den Austausch von Menschen und Kapital, von Waren und Dienstleistungen zwischen Ost und West. Was aber Seidl, in kaum zu ertragender „Authentizität“ zeigt, ist nicht (nur) die Korruption eines Wirtschaftssystems, sondern des Daseins selbst. Man merkt es zuerst an den „Rändern“: in der medialen und roh-direkten Pornographie, die Seidl in schmerzender Drastik vorführt, in den Alten- und Irrenheimen, in den prekären Beschäftigungsverhältnissen, bei denen Menschen einander schutzlos ausgeliefert sind. „Import – Export“ ist kein soziales Lehrstück, sondern eine unerhörte Tragikomödie des Zerfalls: Wenn eine Welt zerbricht, kann es sehr „giftig“ und explosiv zugehen. Die Wünsche der Menschen verwandeln sich in Alpträume, die weiter und weiter gelebt werden müssen, weil etwas in ihnen ist, was verhindert, dass sie aufhören. |
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Die Spielzeiten für den Film "IMPORT - EXPORT - Ein Film der Reihe Kanon 99" finden Sie hier in Kürze
Die Spielzeiten für den Film "Unser Leben - ist geteilte Feude" finden Sie hier in Kürze
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